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29.08.14
17.9.2014, 20 Uhr: Clemens Meyer liest aus „Im Stein“ & spricht mit Hubert Winkels

Stadtbibliothek Duisburg, Düsseldorfer Str. 5– 7, 47051 Duisburg

Eintritt: 6/8 € (Vorverkauf/Abendkasse)

Literaturbüro Ruhr & Stadtbibliothek Duisburg präsentieren im Rahmen des Projektes
„Von Sinnen. Eros und Illusion in der Literatur“:

Clemens Meyer liest aus seinem Roman „Im Stein“ und spricht mit Hubert Winkels
In Kooperation mit der Stadtbibliothek Duisburg

Mittwoch, 17. September 2014, 20 Uhr
Stadtbibliothek Duisburg, Düsseldorfer Str. 57, 47051 Duisburg
Eintritt: 6/8 € (Vorverkauf/Abendkasse)
Karten unter 02 03.28 34 21 8 oder unter stadtbibliothek@stadt-duisburg.de
(Homepage: http://duisburg.de/stadtbib/events/2014/102010100000453982.php)

Ein vielstimmiger Gesang der Nacht: Prostituierte, Engel und Geschäftsmänner kämpfen um Geld und Macht und ihre Träume. Eine junge Frau steht am Fenster, schaut in den Abendhimmel, im Januar laufen die Geschäfte nicht, die Gedanken tanzen in ihrem Kopf. „Der Pferdemann“, der alte Jockey, sucht seine Tochter. „Der Bielefelder“ rollt mit neuen Geschäftskonzepten den Markt auf, investiert in Clubs und Eroscenter. „AK 47“ liegt angeschossen auf dem Asphalt. Schonungslos und zärtlich schreibt Clemens Meyer von den Menschen, den Nachtgestalten, von ihrem Aufstieg und Fall, vom Schmutz der Straße und dem Fluss des Geldes. Mit großer Kraft und Emotion erzählt er die Geschichte einer Stadt, die zum Epochen-Roman unserer Zeit wird. „Eine Reise in die Nacht, brutal, dunkel, traumwandlerisch, surreal und oft grauenhaft präzise. Ein Buch über unser Land, unsere Gegenwart.“, so Volker Weidermann in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über „Im Stein“. Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle/Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman „Als wir träumten“, es folgten „Die Nacht, die Lichter. Stories“ (2008) und „Gewalten. Ein Tagebuch“ (2010). Für sein Werk wurde Clemens Meyer mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Preis der Leipziger Buchmesse und zuletzt dem Bremer Literaturpreis 2014. meyer-clemens.de Hubert Winkels studierte Germanistik und Philosophie und promovierte über deutsche Gegenwartsliteratur. Seit 1988 ist er als Literaturkritiker für die ZEIT tätig und seit 1997 Literaturredakteur des Deutschlandfunks in Köln. 2007 wurde Winkels mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik ausgezeichnet. Er ist Juror beim Ingeborg-Bachmann-Preis und Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Hubert Winkels veröffentlichte zuletzt „Kann man Bücher lieben? Vom Umgang mit neuer Literatur“.