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17.12.12

Heinrich Peuckmann: "Der lange Weg nach Bochum – eine Erzählung über Heinrich Kämpchen"

Der lange Weg nach Bochum – eine Erzählung über Heinrich Kämpchen

 

„Der lange Weg nach Bochum“ heißt Heinrich Peuckmanns einfühlsame Erzählung über Heinrich Kämpchen, den ersten Bergarbeiterdichter des Ruhrgebiets, die jetzt in einer bibliophilen Ausgabe im Oberhausener Asso-Verlag erschienen ist. Anlass für diese ungewöhnliche Veröffentlichung ist der hundertste Todestag Kämpchens, der Anfang 1912 starb.

 

 

Sozialkritische Gedichte, wie Heinrich Kämpchen sie ab 1889 schrieb, gab es schon vorher in der deutschen Literatur, mit ihm schrieb erstmals ein Arbeiter selbst über seine Situation. Er ist dafür verfolgt worden, kam auf eine schwarze Liste und fand auf keiner Zeche im Revier mehr Arbeit. Von einer schmalen Rente und den Veröffentlichungen seiner Gedichte in der Bergarbeiterzeitung hat er gelebt. Alles dies kann man in Peuckmanns Erzählung anschaulich nachlesen.

Kämpchens Gedichte sagen viel aus über seine Zeit, sie sind aber in ihrem Anprangern von Profitgier und dem Beschreiben der verheerenden sozialen Folgen für die breite Masse auch heute noch hoch aktuell.

Peuckmanns Erzählung kann man erwerben zusammen mit dem Kauf des Kämpchen-Buches „Seid einig, seid einig – dann sind wir auch frei“, in dem der Asso Verlag eine repräsentative Auswahl von Gedichten vorlegt, ergänzt  durch Dokumente, Fotos und Erläuterungen. Sie ist eine Beilage des Verlages, der auf die Bedeutung Kämpchens aus Anlass seines Todesjahres hinweisen möchte.