» Startseite » Aktuelle Projekte » Aktuelles Projekt
Druckversion

26.10.16
3.11.16, 20 Uhr, Herne: "Die Flüchtlingsrevolution" Es lesen und diskutieren Marc Engelhardt und Birigt Kaspar

Eine Veranstaltung der Reihe "Ausgebootet. Macht & Subversion in der Literatur"

In Kooperation mit dem Literaturhaus Herne Ruhr

Donnerstag, 3. November 2016, 19.30 Uhr
Literaturhaus Herne Ruhr e. V., Bebelstraße 18, 44623 Herne

Eintritt: 16 € (Vorverkauf und Abendkasse)
Karten unter 0 23 23.14 76 71 4, per Mail unter ticket@literaturhaus-herne-ruhr.de oder direkt in der Buchhandlung Koethers & Roettsches Herne
literaturhaus-herne-ruhr.de

Die ganze Welt erlebt derzeit eine Flüchtlingsrevolution. Mehr als 60 Millionen Menschen haben Verwandte und Freunde, Besitz und Beruf, Kultur und Vertrautes, kurz: ihre Heimat zurückgelassen, weil sie sich dazu gezwungen sahen. Flucht ist ein globales Phänomen.
86 Prozent aller Flüchtlinge kommen den Vereinten Nationen zufolge in Entwicklungsländern unter. Die eine Flüchtlingsroute gibt es nicht, ebenso wenig wie den einen Grund für die Flucht. Hinter jeder einzelnen Flucht der Millionen Fluchten steht ein persönliches Schicksal. Wer flieht und in seiner neuen Heimat bleibt, verändert die Gesellschaft, die ihn aufgenommen hat, und ebenso sich selbst. Auch wer nach einer Flucht zurückkehrt, ist nicht mehr derselbe wie zuvor, ebenso wenig wie der Ort, an dem ein Flüchtling einst aufbrach.
Die über 20 Autoren des Buches ‚Die Flüchtlingsrevolution‘ sind Auslandskorrespondenten und haben sich mit anderen in einem Netzwerk namens weltreporter.net zusammengeschlossen, sie berichten aus mehr als 160 Ländern.

Marc Engelhardt arbeitet seit zwölf Jahren als freier Auslandskorrespondent, zunächst vom Standort Nairobi aus, inzwischen aus Genf; u. a. für den Deutschlandfunk, ARD-Hörfunk und -Fernsehen sowie die Nachrichtenagentur epd. Bis 2015 war er Vorsitzender des Netzwerks Weltreporter. Zuletzt gab er bei Pantheon ‚Völlig utopisch. 17 Beispiele einer besseren Welt‘ und ‚Die Flüchtlingsrevolution‘ heraus.

Birgit Kaspar hat als Nahost-Korrespondentin erfahren, wie schwierig es ist, Krieg und Terror zu erdulden. Sie kennt die zermürbende Perspektivlosigkeit von Flüchtlingslagern, in denen Familien manchmal über Jahrzehnte ausharren. Inzwischen lebt sie in Toulouse, sieht Flüchtlinge ankommen und versteht, dass Menschen fliehen, um zu überleben und eine lebenswerte Existenz fern der Heimat zu finden